TRAVEL

Travel with me – Zakynthos

shipwreck

Schon als ich relativ jung war, haben wir mit unseren Eltern keinen 0815 Urlaub gebucht. Typische Pauschalreisen oder All Inclusiv Urlaube waren für uns absolut keine Option. Es wurden immer Hotels, Flüge und Unternehmungen separat gebucht und auf die eigenen Bedürfnisse angepasst. Vor ungefähr 9 Jahren haben wir die Liebe für Griechenland und die Griechischen Inseln entdeckt. Mittlerweile war ich auf Kreta, Paros, Naxos, Mykonos, Santorin,Trizonia (einer kleinen Autofreien Insel), und nun auch auf Zakynthos.

Kurz vorweg muss ich sagen, dass sich diese Insel schon von den anderen, die ich bisher gesehen habe unterscheidet. Sie ist sehr grün und voller wunderschöner Natur vor allem die Berge haben mir es dort sehr angetan. Außerdem gibt es viel weniger Sandstrände als ich es von den anderen Inseln gewohnt war. Also im Nachhinein hätte ich besser meine Badeschuhe einpacken sollen. Aber später ist man ja immer schlauer.

Wir buchen immer noch in Österreich Quads für die gesamte Woche, da man damit auf den Inseln am flexibelsten ist. Es gibt so gut wie keine öffentlichen Verkehrsmittel und ohne Quad oder Moped ist es wirklich schwer von A nach B zu kommen. Ein weiterer Vorteil von einem Quad ist, dass man damit so gut wie immer einen Parkplatz bekommt, da man sich durch die Größe in jede noch so kleine Parklücke stellen kann. Meistens buchen wir auch mehrere Hotels um die verschiedenen Ecken der Inseln leichter erkunden zu können, und um einfach noch mehr Eindrücke zu bekommen. Wir reisen außerdem immer mit Rucksäcken, da es damit leichter ist das Gepäck auf den Quads zu transportieren.

Freitag

Es hatte wunderbare 32° als wir um 18:00 auf der Insel ankamen. Wir wurden netterweise von einem Mitarbeiter des Quadverleihs mit dem Auto abgeholt und sind als erstes in das Büro gefahren. Dort haben wir den ganzen Papierkram erledigt. Danach ist ein Teil von uns mit dem Auto und unserem Gepäck in unser erstes Hotel gefahren und der andere Teil ist mit den Quads nach gekommen. Anschließend sind wir natürlich gleich in den Pool gesprungen und haben unsere Zimmer bezogen. Am Abend sind wir in eine kleine Taverne direkt am Meer Abendessen gegangen und haben unseren Urlaub ganz entspannt begonnen.

poolhotelroom

Samstag

Am Samstag sind wir erst mit den Quads ein bisschen über die Insel gefahren. Bis wir schlussendlich bei dem Xigia Beach ankamen. Dort haben wir uns für einige Stunden in Ruhe entspannen können und in glasklarem Wasser baden können. Leider war es an diesem Tag sehr windig, dadurch legten viele Touristenschiffe in dieser Bucht an. (Normalerweise legen sie in der Bucht beim berühmten Schiffwrack an, doch dort waren so hohe Wellen, dass sie auf die andere Seite der Insel fahren mussten). Innerhalb von einer halben Stunde war die ruhige Bucht also voller Touristen.

Danach haben wir beschlossen uns ein Boot mit einem Fahrer zu mieten und zu den bekannten Blue Caves zu fahren. Man fährt ungefähr 20-30 Minuten durch die Höhlen und kann das traumhafte blaue Meer bestaunen. Nach der Tour ist unser Fahrer mitten im Meer stehen geblieben, damit wir in der wunderschönen Umgebung baden und schnorcheln können.

 

Sonntag:

Am Sonntag habe ich meinen absoluten Lieblingsort der Insel gefunden. Und zwar den Porto Roxa Beach. Dort gab es super bequeme und vor allem kostenlose Strandliegen sowie Liegeschaukeln und auch richtige Betten mit Palmendach. Am Porto Roxa Beach konnte ich mich richtig gut entspannen und ganz in Ruhe mein Buch lesen. Nur der Einstieg ins Meer ist leider nicht ganz einfach, da es sich auch um eine Steinbucht handelt. Aber das traumhaft blaue Wasser ist es eindeutig wert!

An diesem Abend fand das Fußball WM Finale statt. Deshalb machten wir uns früh genug auf den Weg um eine Bar zu suchen, in der wir das Finale ansehen konnten. Es hatte 33° und es wurde nach und nach echt mega heiß auf den Quads. Kurz war ich ein bisschen genervt, da vor uns ein Bus ewig stehen geblieben ist und es einfach schon so heiß war. Dann ist uns aber aufgefallen, dass genau dort wo der Bus gestanden ist eine Bar war, wo das Finale übertragen wurde. Außerdem gab es leckeres Barbecue. Das Allerbeste daran war aber, dass es eine Poolbar war und wir uns endlich schön abkühlen konnten, bevor das Finale begann.

Montag:

Relativ früh morgens haben wir uns mit den Quads wieder auf die Suche nach einem verlassenen Strand gemacht und tatsächlich auch einen gefunden. Nach kurzer Zeit beschlossen wir aber doch weiter zu fahren, da sich der Strand immer mehr füllte. Wir haben eine schöne Poolbar direkt am Meer entdeckt und haben dort einige Stunden verbracht.Ich weiß nicht mehr genau wie sie hieß aber am Strand entlang der Stadt Ammoudi findet man einige Beachclubs und Poolbars.

Unser letztes Ziel für diesen Tag war das bekannte Schiffwrack auf der Insel. Wir haben zuerst überlegt mit dem Boot hinzufahren aber dieser Strand ist auch mega überlaufen durch die vielen Boote und eigentlich finde ich, dass es von dem Aussichtspunkt sowieso viel spektakulärer aussieht. Also sind wir in die Berge gefahren bis wir bei dem Aussichtspunkt angekommen sind. Dort kann man sich dann entscheiden ob man auf eine kleine Aussichtsplattform geht (lange Wartezeiten) oder sich durch einen steinigen Weg kämpft um einen noch besseren Blick auf das Wrack zu haben. Ich hatte an diesem Tag nur Flip Flops an und damit war der Weg echt super unangenehm und anstrengend. Also falls ihr auch einmal vorhabt zu dem Aussichtspunkt zu fahren würde ich auf jeden Fall festes Schuhwerk mitnehmen.

shipwreck

Dienstag

Am Dienstag haben wir noch ganz in Ruhe in unserem Hotel gefrühstückt und dann unsere Rucksäcke gepackt, da wir an diesem Tag in unser zweites Hotel wechselten. Das neue Hotel befand sich ungefähr 30 Minuten entfernt. Dort angekommen haben wir die ersten Stunden am Pool mit wunderbarem Meerblick verbracht, da unsere Zimmer erst etwas später fertig waren. Nachdem wir dann die Zimmer bezogen haben machten wir uns auf dem Weg zum Daphni Beach, einem geschütztem Sandstrand. Dort legen viele Schildkröten ihre Eier und deshalb muss man besondere Rücksicht darauf nehmen. Die Dame aus der Taverne hat uns erklärt, dass die Chancen Schildkröten zu sehen am Abend höher sind. Wir sind trotzdem eine Stunde am Strand gelegen und waren auch ein paar Mal im Meer 🙂

Mittwoch

Unser Ausflugsziel für diesen Tag war eigentlich der Keri Beach. Als wir dort ankamen, sahen wir aber wie überlaufen der Strand war und die Liegen waren auch im Verhältnis zu den anderen Stränden teuer. Deshalb haben wir kurzerhand entschieden einfach weiter zu fahren und uns ein anderes Plätzchen zu suchen. Wir sind dann wieder mal in einer kleinen Steinbucht gelandet die aber wirklich sehr schön zum Verweilen war. Und hier war der Einstieg ins Meer auch um vieles einfacher als in manch anderen Steinbuchten.

Die Bucht war zwischen Keri Beach und Marathias Beach.

Donnerstag

Den letzten vollständigen Tag verbrachten wir beim Korakonissi, einem großen Fels im Meer mit einem Loch an der Seite und einer Höhle. Ich habe vorher noch nie so blaues Wasser gesehen. Auch hier hätte ich mir andere Schuhe als meine Flip Flops gewünscht, denn auch dort muss man einen steinigen Weg bergab gehen um zum Korakonisi zu gelangen. Aber wenn man einmal angekommen ist, ist es perfekt um ein paar Stunden zu verweilen und sich etwas im Meer abzukühlen. Am Abend beschlossen wir noch einmal unser Glück zu versuchen und fuhren erneut zum Daphni Beach um Schildkröten zu sehen. Wir haben in der kleinen Taverne dort zwar wirklich sehr gut gegessen aber Schildkröten bekamen wir auch nach 2 Stunden leider nicht zu Augen.

Freitag

Den allerletzten Tag verbrachten wir einfach nur entspannt am Hotelpool und genossen die letzten Sonnenstrahlen, bis wir uns schlussendlich um 16:00 auf den Weg zum Flughafen machten und die Heimreise antraten.

 

You Might Also Like

No Comments

    Leave a Reply