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Gescheiterte 3 Tage Detox Saftkur

Kurz vor meiner Sri Lanka Reise hatte ich irgendwie Lust meinen Körper noch etwas Gutes zu tun. Man muss dazu sagen, dass ich mich im Alltag nicht wirklich gesund und abwechslungsreich ernähre. Deshalb dachte ich mir, dass eine Saftkur das beste wäre um meinen Körper mal wieder mit genügend Vitaminen zu versorgen. Obwohl das vielleicht nicht die beste Idee war allgemein, denn ich mag es eigentlich überhaupt nicht viele dickflüssige Säfte oder Smoothies zu trinken, da wird mir meist relativ schnell übel. Meine Tante war aber so lieb und hat mir die Arbeit abgenommen und meine Säften selbst gemacht. So konnte ich sie immerhin auf meinen persönlichen Vorlieben abstimmen. Leider ist die Saftkur nicht ganz so verlaufen wie ich es mir vorgestellt hatte. Wie es mir dabei so erging, könnt ihr nun in meinem Tagesrückblick lesen.

Tag 1 

In der Früh war ich noch super motiviert und habe mich total auf meinen Ananas Mango Saft gefreut. Danach ging es für mich nach Graz und ich hatte einen Shopping Tag vor mir. Eigentlich ging es mir wie immer und ich war voller Energie. Bis es zum Mittagessen ging…und neben mir Süßkartoffelpommes und Nudeln gegessen wurden. Das war schon echt hart nur mit seinem Saft da zu sitzen und zu zu sehen, aber ich fands erträglich. Bei der Autofahrt merkte ich, wie ich langsam richtig müde wurde und ich schlief dann auch kurze Zeit. Am Abend hatte ich dann schon das Gefühl nichts mehr trinken zu wollen, da es mir schon etwas vor der Konsistenz von Säften ekelte. Deshalb habe ich beschlossen am Abend eine warme Hühnersuppe zu „essen“. Auch am Abend war ich recht tapfer, denn mein Freund verdrückte neben mir eine leckere Salami Pizza.

Tag 2

Irgendwie war ich schon in der Früh mega genervt, da ich den Saft am Abend nicht getrunken hatte und der noch im Kühlschrank stand. Aber ich hatte auch überhaupt keinen Hunger, so dass ich den am Morgen auch einfach ausgelassen habe…das war der GRÖßTE Fehler der Saftkur. Denn um die Mittagszeit bin ich dann in den Supermarkt gefahren und der Hunger plagte mich plötzlich so sehr, dass ich einfach nicht anders konnte, und mir eine Brezel und eine Semmel kaufte und beschloss das ganze abzubrechen. Ich weiß, dass klingt jetzt eventuell nach 0 Selbstdisziplin und vielleicht ist das auch so. Aber ich habe nicht das Gefühl jetzt etwas nicht geschafft zu haben. Im Gegenteil ich habe es geschafft 1 1/2 Tage keine feste Nahrung zu mir zu nehmen und das habe ich davor noch nie so bewusst gemacht. Also bin ich eigentlich eher überrascht von mir selbst als enttäuscht. Und im Nachhinein muss ich sagen, dass das Essen hier in Österreich einfach VIEL zu lecker ist um darauf zu verzichten. Deshalb habe ich mir einfach vorgenommen abwechslungsreicher und gesünder zu kochen. Vielleicht versuche ich es irgendwann doch noch einmal aber erstmal ist jetzt Schluss damit 🙂

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